Nix

das ist genau was in meinem Leben passiert NIX. Aber was soll auch immer passieren … eigentlich ist doch auch gut wenn nix passiert … so passiert auch nix schlimmes.

Würde denn ohne die Pandemie mehr passieren … hmm na ja zumindest würde ich jeden Tag ins Büro fahren, was unternehmen, mich mit Freundinnen auf dem Weihnachtsmarkt treffen usw.

Aber im Grunde würde auch nix passieren … jedenfalls nix ausgerwöhnliches.

Da aber jetzt gar nix nix passiert denke ich mehr nach … und das ist manchmal nicht gut bei mir. Meine Gedanken und Gefühle kreisen wild in mir herum ohne Ziel und Verstand … na ja dann passiert ja doch was … das Chaos in meinem Kopf und Herzen fährt Achterbahn und wird größer. Gut das doch was passiert!

Grund

Manchmal möchte ich gerne glauben, dass der Grund dafür, dass ich mein Leben so kompliert finde und ich nur schwer Dinge auf die Reihe und geregelt bekomme, mein Zwiespalt zwischen meiner weiblichen und männlichen Seite ist … allerdings bin ich mir da nicht so sicher ob es der einzige Grund ist oder es einfach meine Persönlichkeit ist.

In der Werkstatt

Heute war ich in der Werkstatt um die Sommerreifen auf mein kleines Auto montieren zu lassen. Ich war ungefähr eine halbe Stunde vor dem Termin dort.

Ich ging an den Schalter und meinte ich hätte einen Termin bin aber 30 min zu früh da.

„Ach das macht nix … uns ist es lieber wenn man früher kommt als später“, antwortet mir die Autohausmitarbeiterin.

Daraufhin ein Mann hinter mir – so Mitte 50 Schätze ich – „Ach meistens hört man das ja andersherum von Frauen!“

Die Mitarbeiterin und ich sahen und nur kurz und an rollten mit den Augen … was soll man dazu auch sagen.

Finden (manche) Männer das wirklich lustig?

Und es pfeift und pfeift und pfeift

Mein Tinnitus hat ja nun vor fast 1 3/4 Jahren angefangen. Zu einem Zeitpunkt als ich es endlich – nach einem Kampf – geschafft hatte meinen Job zu wechseln.

Seit dem war er fast schon wieder weg und dann wieder mal etwas stärker mal etwas schwächer wieder da. Aber seit nun fast zwei Monate ist er extrem stark zu hören. Es ist ein hohes Pfeifgeräusch, welches vor allem bei Stille nur sehr schwer zu ignorieren ist.

Vielleicht ist es wirklich nicht von der Hand zu weisen, was alle sagen … Tinnitus hat oft psychische Gründe. Es ist tatsächlich so, dass ich mich zur Zeit leicht genervt und gehetzt fühle. Ich habe eine gewissen Grundunruhe und zudem das Gefühl nicht zur Ruhe zu kommen.

Corona und Homeoffice machen dies irgendwie nicht einfacher. Ich arbeite nun seit sieben Wochen von Zuhause und habe das Gefühl mein Leben steht. Kein weggehen, keine Freundinnen treffen, keine Osterbesuch bei den Eltern usw. Ich sitze eben wie alle im gleichen Boot und habe das gleiche „Schicksal“ … also nichts aussergewöhnliches.

Ich stehe morgens auf und mache mich für das „Homeoffice-Büro“ fertig … im Grunde wie sonst auch – nur auf das Schminken verzichte ich im Moment. Am Wochenende das gleiche … nur das ich nicht vor meinem Arbeitslaptop sitze.

Ich gönne mir zwar alles was so zur Zeit möglich ist … spazieren gehen .. Eis essen … Fahrrad fahren … grillen auf dem Balkon etc. Aber eben immer in den gleichen Bahnen und „nur“ zusammen mit meinem Freund – nicht falsch verstehen – ich bin froh nicht alleine zu sein. Ich sehe das bei einer meiner besten Freundinnen mit der ich oft skype … das ist noch unschöner.

Aber … ich habe einfach im Moment nicht das Gefühl, das es Zeiten gibt in denen ich mal runterzufahren und abschalten … obwohl ich es versuche.

Keine Ahnung … vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken … und ich weiß gar nicht genau worüber.

Nähen, basten, DIY und so ein Zeugs

Zur Zeit ist die Fähigkeit des Nähens ja wieder extrem gefragt. Leider habe ich überhaupt kein Talent dafür. Ich würde gerne nähen, basteln und ähnliches können aber es wird nie was daraus und dann ärger ich mich über mich selber und meine Unfähigkeit, so dass ich es doch wieder sein lasse.

Auch basteln, malen und ähnliches liegt mir nicht wirklich. Ich beineide Mütter die das mit ihren Kindern machen können. Bei mir hingegen endet das immer in einem mittleren Fiasko wenn ich etwas mit meinen Patenkindern machen will.

Ich finde es selber traurig und ich ärge mich dann über mich selber … aber wo kein Talent da ist, hilft der beste Wille nix. 🙂

Darum habe ich auch selbstgenähte Masken von meiner Schwägerin bekommen … sie ist einfach perfekt in sowas … und erst ihre Kochkunst (auf meine gehe ich lieber nicht ein). Insgeheim bewundere ich sie ja total dafür … würde es aber nie offen zugeben. Ich mag meine Schwägerin wirklich sehr sehr gerne – auch wenn das Verhältnis zwischen ihr und meinem Mann kompliziert ist. Und aus mir unverständlichen Gründen ist sie auch noch Single … verstehe einer die Männerwelt!

Aber ich habe (bestimmt) andere Talente … und wenn ich sie eines Tages entedecke werde ich sie hier als erstes veröffentlichen.

Lernen für den Segelschein

Am Wochenende habe ich mal wieder für meinen Segelschein gelernt … und ich verstehe es nicht! Wie von welcher Seite Wind, Lateraldruckpunkt, Segeldruckpunkt und dann die ganzen spzeziellen Begriffe …

Ich bin schon richtig frustriert und habe schon bammel wie ich mich in der Praxis anstelle … ich fürchte es wird katastrophal!

Nun gut wer es nicht versucht kann auch nicht scheitern 🙂

Mit dem Bus unterwegs

Dieses Wochenende war ich wieder einmal seit ewigen Zeiten mit dem Fernbus unterwegs. Grundsätzlich finde ich es ja ganz entspannend. Ich kann Musik hören und ein Buch lesen und muss mich um nichts kümmern.

Neben mich setzte sich ein Mann mittleren Alters.  Irgendwann merkte ich wie er immer verstohlen zu mir rüber schaute und versuchte einen Blick auf meine Brüste zu erhaschen – und ich hatte nicht einmal was besonders an – einfach nur einen Pulli! Der Bus ziemlich voll war habe ich mich nicht wirklich Gedanken gemacht – es hat nur extrem genervt!

Und dabei ist mir eine nette Geschichte eingefallen die mir vor x-Jahren passiert ist. Ich bin früher oft mit dem Zug zu meinen Eltern gefahren da ich in eine andere Stadt gezogen bin.

Bei einer Fahrt gab es einen Zugausfall was dazu führte, dass ich an meinem Umsteigebahnhof längere Zeit warten musste. Ich hatte einen ziemlich großen und schweren Koffer dabei mit dem ich abmühen musste. Schon beim Ausstieg kam ein Mann auf mich zu und bat mir seine Hilfe an – die ich gerne annahm.

Als er mich fragte auf welches Gleis ich denn müsse, meinte ich wisse es nicht, da ich von dem Zugausfall betroffen sei und ich wohl hier länger warten müsste. Er hatte das gleiche Problem, auch wenn er in eine andere Richtung fahren würde. Da der Bahnhof nicht sehr einladen sei und er ein kleines gemütliches Cafe um die Ecke kannte schlug er vor das wir dort gemeinsam auf unsere Anschlusszüge warten könnten.

Ich zögerte kurz sagte aber dann doch ja. Wir gingen in das Cafe und es war wirklich schön. Wir bestellten und begannen uns richtig nett zu unterhalten – einfach nur zu unterhalten. Er versuchte überhaupt nicht mich anzumachen oder irgendwie mit den „Augen auszuziehen“ – wir unterhielten uns einfach über Gott und die Welt.

Die Zeit verging wie im Fluge und er half mir dann noch meinen Koffer in meinen Anschlusszug zu bringen. Dann verabschiedeten wir uns und er ging zu seinem Gleis.
Und immer wenn ich mit seltsamen Typen zu tun habe denke ich an Lars und weiß dass es genauso viele Männer gibt, die keine Arschlöcher sind.

Von Geschäftsreise zu Geschäftsreise

Die nächsten Wochen bin ich nur geschäftlich unterwegs … ich habe zwar null Lust dazu aber ich kann es nicht ändern.

Am Donnerstag und Freitag bin ich auf einem Seminar in Düsseldorf. Ich glaube das wird ganz interessant. Und die nächsten zwei Wochen bin ich dann in Hamburg bei einem Kundenprojekt,dass in Schieflage ist.

Im Grunde bin ich dort der Prellbock … ehrlichgesagt kann ich da bei dem operativen Doing selber nicht viel ausrichten bzw. habe auch zu wenig Ahnung von der Praxis. Aber es wird halt ein Sündenbock gebraucht … und da bin ich die perfekte Kandidatin … anscheinend

Zumindest bin ich am Wochenende wieder zu Hause und fliege dann nochmal hoch … keine Lust so lange ohne meinen Schatz zu sein.

Ich hoffe wenigstens,  dass ich Abends für meine theoretische Sportbootprüfung Binenn lernen kann, die will ich nicht verschieben.

Seminar

Ende Mai habe ich ein Seminar zur Weiterbildung durch die Arbeit. Eigentlich sollte es in Düsseldorf direkt im Zentrum stattfinden … und ich habe mich sogar gefreut, ein paar Tage dort zu verbringen. Zumal ich auch noch ein Hotel um die Ecke des Seminarortes im Zentrum hatte!

Heute wurde nun das Seminar verlegt … nach Duisburg! Gut OK ich habe damals für Schimi geschwärmt … aber muss ich deswegen gleich 5 Tage in Duisburg verbringen?!

Als Hotelvorschlag bekam ich eines am Hauptbahnhof! Ich will nicht wirklich am Abend alleine durchs Bahnhofsviertel gehen! Ich habe dann eines etwas zentraler in der Innenstadt gefunden. Der Nachteil es gibt keine gute öffentliche Anbindung und ich muss 20 Minuten zum Seminar laufen … aber Bewegung ist ja gesund.

Hach Madrid

„Von Madrid in den Himmel und ein Loch um es zu sehen“

Hach ja Madrid ….wie schön ist es wieder durch die Stadt zu laufen.

Vorbei an dem Haus in dem ich als Austauschstudentin in einem WG-Zimmer wohnte …. in die Bars gehen die es vor 20 Jahren schon gab Tapas essen und was trinken … einfach in der Stadt sein die mich seltsamerweise sehr geprägt und in ihren Besitz genommen hat.

Irgendwie spüre ich das Gefühl von damals wieder … das Gefühl von jugendlicher Freiheit auch wenn meine Röcke und Shorts nicht mehr so kurz und meine Oberteile so eng sind wie früher 🙂